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Marianne Kunz mit Hand Fotonachweis Andreas Decker.jpg
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Biografie

Ein seltener Beruf

Ich bin gelernte Silberschmiedin und bin nun in die Selbstständigkeit durchgestartet.

Ich hatte schon immer grosses Interesse an historischen Themen. Besonders das Thema Mittelalter hat mich von früh an gepackt.

Mit sechzehn Jahren stieg ich ins historische Fechten und die Rekonstruktion mittelalterlicher Quellen ein.

Nach dem Abitur begann ich Skandinavistik zu studieren und lernte neben deutschen auch altnordische Quellen zu verstehen.

Während living history Veranstaltungen wurde mir der Bedarf der musealen Darstellung für Silberschmiedisches klar.

Aufgrund des hohen Bedarfs und der geringen Repräsentation an Silberschmieden, stelle ich nun vor allem historische gold- und silberschmiedische Objekte her und besuche historische Veranstaltung, um interessierten Menschen dieses beinahe ausgestorbene Handwerk näher zu bringen.

Was ist ein Silberschmied?

"Silberschmiede und ‑schmiedinnen entwerfen und gestalten Waren aus Silber, aber auch aus unedlen
Metallen wie Kupfer oder Messing, die sie z.T. versilbern. Sie bearbeiten
das Metall meist durch
Treiben, d.h., sie bringen beispielsweise Platten aus Silberblech mit Treibhämmern oder Punzen in
eine plastische Form. Neben Tellern, Schalen oder Besteck stellen sie Silberschmiedearbeiten mit
Bewegungs- und Verschlussmechanismen her, z.B. Etuis oder Dosen. Während sie im Schwerpunkt
Metall hauptsächlich Zier- und Gebrauchsgegenstände anfertigen, dekorieren sie im Schwerpunkt
Email Werkstücke mit transparenten oder deckenden Emailfarben. In Werkstätten stellen sie Einzel-
stücke nach Kundenwunsch oder eigenen Ideen her. In Silberwarenfabriken hingegen fertigen sie
Gegenstände nach Vorlage und in kleinen Serien."
(Bundesagentur für Arbeit https://planet-beruf.de/fileadmin/assets/PDF/BKB/13655.pdf 24.05.23 11:27 Uhr)

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